Pfingstgottesdienst in Paulus

Von Pastorin Ulrike Kurzweg


Im gemeinsamen Gottesdienst am Pfingstmontag war in der Pauluskirche der folgende Abschnitt aus dem Briefwechsel des Apostels Paulus mit der Gemeinde in Korinth zu hören.

 

Aufgeteilt sind die Gaben – aber die Geistkraft ist dieselbe.

Aufgeteilt sind auch die Dienste – aber der Herr ist derselbe.

Aufgeteilt sind auch die Kräfte – aber alles in allem wirkt Gott selbst.

In den Einzelnen zeigt sich die Geistkraft, um sie zusammen zu tragen.

 

Dem einen wird durch die Geistkraft gegeben, weise zu reden, 

einer anderen, von der Erkenntnis zu reden nach demselben Geist, 

einem weiteren, zu vertrauen in derselben Geistkraft,

einer anderen, zu heilen in demselben einen Geist,

einem anderen wirksame Kräfte,

einer anderen profetische Rede,

und einem anderen die Unterscheidung der Geister,

einer weiteren, in (unverstandenen) Sprachen zu reden,

und anderen, diese Sprachen zu deuten.

 

Und alles dies wirkt ein und dieselbe Geistkraft, die sich auf die einzelnen individuell vereilt, wie sie will.

1 Kor 12, 4 – 11

 

Im Anschluss daran haben die Gemeindeglieder, unter denen besonders viele ehrenamtlich engagierte waren, aufgeschrieben, welche Gaben sie für die gemeinsame Bewältigung unserer Aufgaben in der Welt mitbringen:

 

Liebe, Treue, Humor, Vertrauen, Geist

ein gutes Miteinander * dem Anderen mehr zuhören

Handwerkliche Begabung

Pragmatismus * Kreativität

gut kochen Lächelnd

erzählen

andern helfen

Dialog mit allen Menschen in allen Belangen

zuhören, den anderen annehmen, gemeinsam singen & beten, mittragen, dasein

Gabe zum Vortrag

offene Ohren und ein offenes Herz für die Nöte und Sorgen der Menschen

Ich möchte mich in einem Kreise mit Gesprächen beteiligen.

Lebensfreude, Mut, Konfliktbereitschaft, Achtsamkeit, Vertrauen

Lachen, Farbe, Lebensfreude

vielfältige einsetzbar * phantasievoll

Lektorendienst, Öffentlichkeitsarbeit, Gemeindebrief, Gemeindefrühstück

Ich kann gut mir Kindern umgehen.

Wir freuen uns, wenn wir helfen können in unserer Gemeinde.

den Schwachen helfen

auf Menschen zu gehen

Gottes Wort lieben und das offen bekennen

Bibelarbeit leiten und Gott allen Menschen nahe bringen

Freude, Spaß, Vielfältigkeit

Kaffeebetreuung der Senioren

Die Gabe, mich auf den anderen Menschen einzustellen.

Begeisterungsfähigkeit, Fröhlichkeit

Musikalität, Gesang

nett, Freundlichkeit, hilfsbereit

 

Diese und viele andere Gaben blühen in unserer Gemeinde und bringen Frucht.

 

Weil Martin Luther in seiner Übersetzung des Paulusbriefes die Einheit der Vielheit so wundervoll betont hat, sollen auch diese Worte hier Raum finden:

 

Es  sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist.

Und es sind verschiedene Dienste – aber es ist ein Herr.

Und es  sind verschiedene Kräfte – aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allem.

In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller.

 

Dem einen wird durch den Geist gegeben, von der  Weisheit zu reden, 

einem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden nach demselben Geist, 

einem andern Glaube in demselben Geist,

einem andern, die Gabe gesund zu machen in dem einen Geist,

einem andern die Kraft, Wunder zu tun;

einem andern profetische Rede,

und einem andern, die Geister zu unterscheiden,

einem andern mancherlei Zungenrede,

einem andern die Gabe, sie auszulegen.

 

Dies alles  wirkt derselbe eine Geist  und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will.

 

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