Unser Gemeindeausflug in die Holsteinische Schweiz

Am 6. Juni 2009 brachen wir frühmorgens in die Holsteinische Schweiz auf. Durch eine typische Bauernlandschaft mit blühenden Kornfeldern ging es zum Kloster Preetz an der Schwentine.
Hier nahmen wir an einem geführten Rundgang durch das große Benediktinerinnen Kloster teil. Bemerkenswert sind die wunderschönen gut erhaltenen, alten Fachwerkhäuser, die auch noch heute zum Teil im Besitz des Landadels sind.

Wir bekamen einen Eindruck vom Kloster, seiner ehemaligen Größe und Bewirtschaftung und von der Bedeutung für das Land. Für mich war die mehrhundertjährige Eiche vor der Klosterkirche besonders eindrucksvoll. Sehr bemerkenswert war auch die im 14. Jahrhundert umgestaltete Barockkirche mit ihren vielen wunderschönen, gut erhaltenen Holzmalereien.
Das Mittagessen bekamen wir im Restaurant „Fegetasche“ am Plöner See. Von hier aus fuhren wir bei Sonnenschein zur Besichtigung des Eutiner Schlosses.
Das ehemalige Wasserschloss ist heute eine Stiftung und beherbergt ein Museum. Es zeigt das Leben am Fürstenhof der letzten Jahrhunderte. Sehr beeindruckend ist auch die Möblierung mit Kachelöfen und alten originalen Tapeten, großen Gemälden und Roben aus der damaligen Zeit.

Leider blieb nicht genügend Zeit, um bei der erstklassigen Führung alles in Ruhe betrachten zu können.

Während der Rückfahrt durch Eutin sahen wir noch einige blühende Rosenstöcke, die der Stadt den Beinamen „Rosenstadt“ gaben.
Zum Kaffeetrinken kehrten wir wieder im Restaurant „Fegetasche“ ein. Anschließend fuhren wir weiter nach Bosau, um in der St. Petri Kirche, einer der ältesten Kirchen in
Schleswig Holstein, unsere Abschlussandacht zu halten. In dieser Kirche beeindruckt vor allem das von der Decke hängende Kreuz, das in den Altarraum ragt. Gegen 19:00 Uhr waren wir zufrieden und voller neuer Eindrücke wieder zu Hause.

Gudrun Schulze

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