Aus dem Kirchengemeinderat Was uns beschäftigte: Auszüge aus dem Gemeindebrief
Was uns von Oktober bis Dezember 2025 beschäftigte
Was uns von Oktober bis Dezember beschäftigt hat
Die letzten drei Monate des Jahres 2025 waren durch verschiedene Veränderungen und Wechsel eine besondere Zeit. Johannes Kühn war im Sabbatical, Ariane Weber hat als stellvertretende KGR-Vorsitzende das Steuer übernommen und die Gemeinde geleitet – vielen Dank dafür, Ariane! Es ist viel, was im Hintergrund zu bedenken, managen, organisieren und im Blick zu behalten ist.
Eine große Veränderung, die uns beschäftigt, ist der Weggang von Stephan Baruschka Ende März dieses Jahres. 15 Jahre lang hat er die Kinder- und Jugendarbeit wesentlich gestaltet und getragen, wir sind sehr dankbar für das, was er geleistet hat. Einen ehrwürdigen Abschied wollen wir am Palmsonntag, 29. März, mit Gottesdienst und Empfang gestalten.
Der KGR hat zur Neubesetzung der Stelle einen Ausschuss Stellenbesetzung gebildet, der sich darum gekümmert hat, die Stelle zügig auszuschreiben. Die Ausschreibungsfrist endete am 31. Dezember. Es sind einige Bewerbungen eingegangen und wir sind optimistisch, dass wir eine qualifizierte Nachfolge für Stephan Baruschka finden werden.
Am 2. November haben wir zur Gemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche eingeladen. Leider war die Versammlung mit knapp 30 Personen nicht gut besucht. Ariane Weber hat berichtet und im Anschluss haben sich die verschiedenen Ausschüsse des KGR vorgestellt, so dass die Arbeit „hinter den Kulissen“, die vielfach unbemerkt vonstattengeht, einmal deutlich präsentiert wird. Als „special guest“ war der Vitrinenkreis vor Ort, der die Vitrinen im U-Bahnhof Hammer Kirche gestaltet und von dieser Arbeit berichtet und Werbung fürs Mitmachen gemacht hat. In der Fragerunde im Anschluss wurde u. a. nach der Arbeit der Steuerungsgruppe und ihrer Aufgabe gefragt. Antwort: Aufgabe ist die Entwicklung der kirchlichen Standorte im Gemeindegebiet, derzeit hauptsächlich des Standortes Paulus am Quellenweg. Außerdem wurde nachgefragt, wie das Personal in der Gemeinde finanziert wird – ob es vorgegebene, zugewiesene Budgets gibt oder die Gemeinde darin selbständig ist, wie die Gelder verteilt werden. Antwort: Die Gemeinde hat einen eigenen Haushalt und einen eigenen Stellenplan, über den sie selbst bestimmt – innerhalb der finanziellen Möglichkeiten. Angefragt wurde, ob es nicht einen intensiveren Austausch zwischen KGR und Gemeinde geben könnte, nicht nur eine jährliche Gemeindeversammlung und ob z. B. der Haushalt nicht noch stärker öffentlich vorgestellt werden könnte (nicht nur zu den Öffnungszeiten des Büros ausgelegt). Diese Frage hat der KGR als Anregung aus der Versammlung mitgenommen, aber es wurde auch darauf hingewiesen, dass ein zusätzlicher zeitlicher Aufwand für die Ehrenamtlichen kaum zu stemmen ist. Es wurde auf die Möglichkeit verwiesen, KGR-Mitglieder persönlich anzusprechen und die Informationen aus dem Gemeindebrief wahrzunehmen.
Es gab auch ausdrücklichen Dank an den KGR – das war gut und bestärkend!
Bedauern wurde darüber geäußert, dass es im Gemeindegebiet keine Gruppe gibt, die den ökumenischen Weltgebetstag mit vorbereitet. Das Engagement für den WGT kann jederzeit von Laien neu aufgenommen werden, das muss nicht aus dem Kreis des KGR passieren. Es wurde auch auf die Möglichkeiten zum eigenständigen Gestalten von Gruppenangeboten hingewiesen. Z. B. trifft sich die Ökumenische Bibelgruppe in unseren Räumen oder es gibt das Angebot einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Für ehrenamtliches Engagement gibt es bei uns Raum und Möglichkeiten.
Am Sonntag nach der Gemeindeversammlung, am 9. November, hatten wir die große Freude, Linda Bornemann als neue Pastorin im Pfarrsprengel zu begrüßen. Im Anschluss an den Gottesdienst, in dem sie von Propst Holger Beermann eingesegnet wurde, gab es einen Empfang mit Sekt und Kirchenkaffee im Gemeindehaus. Wir sind sehr froh, dass Linda Bornemann das Team verstärkt und jetzt auch Mitglied im KGR ist.
Da Ehepartner nicht gleichzeitig im KGR sein dürfen, mussten wir Elias Bornemann verabschieden, das haben wir im Gottesdienst am 16. November getan. Der Platz im KGR ist derzeit noch vakant und wird hoffentlich demnächst wiederbesetzt.
Am ersten Advent wurde Pastorin Jutta Jungnickel in der Friedenskirche in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für 3 Monate noch Mitglied im KGR, so wie das gesamte Pfarrteam in allen drei Kirchengemeinderäten des Pfarrsprengels mit Sitz und Stimme vertreten ist. Anfang Dezember habe ich (Antje Schwartau) den Vorsitz des Kirchengemeinderates der Friedenskirchengemeinde übernommen. Die Arbeit des Pfarrteams wird sich im Pfarrsprengel neu sortieren müssen. Welche Konsequenzen das für den KGR Hamm hat, lässt sich noch nicht im Detail sagen.
Im Dezember gab es schon eine erste gemeinsame – sehr fröhliche - Weihnachtsfeier für alle Hauptamtlichen und KGR-Mitglieder im Pfarrsprengel – mehr als 35 Personen waren dabei.
Die Software-Umstellung auf das Programm Microsoft 365, das flächendeckend im gesamten Kirchenkreis und der ganzen Landeskirche genutzt werden soll, ist umgesetzt, aber alles läuft noch nicht ganz flüssig – wir arbeiten daran.
In der Dreifaltigkeitskirche gehen die Untersuchungen am Dach weiter und alle Immobilien mit Baujahr vor 1975 müssen auf Bleirohre überprüft und diese u. U. ausgetauscht oder stillgelegt werden. Gebäudefragen beschäftigen uns fortlaufend und werden uns auch in Zukunft begleiten.
Was uns von Juli bis September 2025 beschäftigte
Was uns von Juli bis September beschäftigte
Im Juli stellte sich in einer gemeinsamen Sondersitzung der drei am Pfarrsprengel beteiligten Kirchengemeinderäte Linda Bornemann als Pastorin im Probedienst vor. Die Kirchengemeinderäte begrüßten ihre Entsendung in den Pfarrsprengel sehr und freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Die Pastorinnen und der Pastor des Teams wurden durch Propst Beermann allen drei Kirchengemeinderäten zugewiesen. So wurde im September Pn. Jungnickel im Kirchengemeinderat als neues Mitglied begrüßt. Dienstsitz für Pn. Schwartau und P. Kühn werden weiterhin die Pastorate der Kirchengemeinde zu Hamburg-Hamm sein, Dienstsitz für Pn. Bornemann das Pastorat der Eilbeker Gemeinde.
Vorbereitet wurden der Gründungsgottesdienst für den Pfarrsprengel am 7.9. und ein gemeinsamer Gottesdienstplan bis zum Juni 2026. Außerdem wurden die KGR-Termine der drei Gemeinden aufeinander abgestimmt und verabredet, dass die für die pfarramtliche Tätigkeit entstehenden Kosten unter den Gemeinden geteilt werden. Schließlich wurde beschlossen, dass die Büromitarbeitenden und das Pfarramt gegenseitige Rechte für die Meldewesen- und Kirchenbuchdaten bekommen.
Nachgewählt in den KGR wurde Marlies Carstens. Sie wurde am 14.9. in ihr Amt im Gottesdienst eingeführt.
Der Jahresabschluss für 2024 konnte beschlossen werden. Er wies erneut einen Überschuss aus, der der Rücklage zugeführt werden konnte. Im Blick auf die zukünftig vermutlich finanziell herausfordernden Zeiten eine Beruhigung.
Abgenommen werden konnte auch der Jahresabschluss für unsere Immobilie in der Friedenstraße. Ebenfalls mit einem positiven Ergebnis.
Beschlossen wurde der Kollektenplan für das Jahr 2026. Bei den freien Kollekten wurde wieder die Hälfte für unsere eigene Gemeinde vorgesehen, die andere Hälfte für unterschiedliche Projekte an anderen Orten.
Der Mietvertrag mit dem Diakonischen Werk für die Schuldnerberatungsstelle wurde bis 2030 verlängert.
Die Sanierung der Abwasserrohre an der Dreifaltigkeitskirche gestaltet sich schwierig, insbesondere in Hinblick auf die Ableitungsrohre des Regenwassers. So wurde beschlossen, im Winter zunächst mit der Sanierung der Schmutzwasserleitungen zu beginnen, damit zumindest dieser Teil der Maßnahme erledigt ist.
In den Gemeinden der ehemaligen Propstei Alster-Ost (Barmbek, Dulsberg, Winterhude, Uhlenhorst, Eilbek, Hamm) wurde angeregt, einen gemeindeübergreifenden Gebäudeprozess zu starten, um Entscheidungsgrundlagen für den Fall zusammenzustellen, dass weitere Standorte in diesem Raum nicht erhalten werden können. Entscheidungen sollen dann nicht zufällig, sondern möglichst gemeindeübergreifend mit dem Blick auf Entwicklungsmöglichkeiten abgestimmt gefällt werden. Der Kirchengemeinderat beschloss, an diesem Prozess teilzunehmen.
Ergänzt wurde nach Vorarbeiten des Jugendausschusses das Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt. Festgelegt wurde, dass junge Erwachsene mit etwa 27 Jahren das Jugendteam verlassen und Teil eines „Kreise 27+“ werden. Mit ihnen wird auf der Schwelle jeweils ein Perspektivgespräch geführt, um auszuloten, welche Möglichkeiten der Mitarbeit in der Gemeinde es für sie geben kann. Ziel ist, ein generationsübergreifendes Miteinander zu gestalten und dabei auch den jüngeren Teamern Freiraum für ihre Entwicklung zu eröffnen.
Auf Grund eines Nordkirchengesetzes müssen alle Kirchengemeinden ihre IT auf M365 umstellen. Damit das technisch einwandfrei funktioniert, beschloss der Kirchengemeinderat die Anschaffung einer Reihe von neuen Dienstcomputern. Die Umstellung im September funktionierte dann erwartungsgemäß nicht so reibungslos wie versprochen und kostete alle Beteiligten viel Zeit und Nerven. Zukünftig aber soll die neue Technik die Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen erleichtern und datensicher möglich machen.
Zurückgeblickt werden konnte schließlich auf verschiedene Veranstaltungen wie unsere Beteiligung am Hammer Sommerfestival oder die Nacht der Kirchen. Vorbereitet wurde die jährliche Gemeindeversammlung.
Was uns von April bis Juni 2025 beschäftigte
Einen großen Raum eingenommen haben im zweiten Quartal die Vorbereitungen für den Pfarrsprengel Hamm-Eilbek. Auf Antrag der drei beteiligten Kirchengemeinden (Hamm, Wicherngemeinde, Friedenskirche-Osterkirche) hat die Kirchenkreissynode beschlossen, die drei Pfarrstellen aus den Gemeinden herauszunehmen und dem Pfarrsprengel zuzuordnen, so dass sie für alle drei Gemeinden in einem gemeinsamen Raum gleichermaßen zuständig sind. Die Nordkirche hat das inzwischen genehmigt, so dass diese Veränderung am 1.9. in Kraft tritt. Beschlossen wurde von den drei Kirchengemeinderäten, dass weiterhin zukünftig grundsätzlich an jedem Sonn- und Feiertag um 10 Uhr verlässlich ein Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche gefeiert werden soll. Vom Pfarrteam des Sprengels sollen außerdem monatlich etwa zwei Gottesdienste jeweils in der Friedens- und der Wichernkirche geleitet werden. Die Wichernkirche legt ihre Gottesdienste auf 11.30 Uhr, so dass bei Bedarf auch Doppeldienste durch die Pastorinnen und den Pastor des Sprengels geleistet werden können. An den drei zweiten Feiertagen der hohen Feste wird es jeweils einen Regionalgottesdienst in einer der Kirchen geben.
Beschlossen wurde weiterhin eine Geschäftsordnung für einen Geschäftsführenden Ausschuss, der das verbindende Abstimmungsgremium zwischen den drei beteiligten Gemeinden sein wird. Unsere Gemeinde wird durch Sebastian Rühlicke vertreten, Christian Alberts übernimmt seine Stellvertretung. Außerdem ist das Pfarramt Mitglied in diesem Ausschuss. Festgelegt wurde, dass der Konfirmandenunterricht ab sofort für die drei Gemeinden zentral am Standort Dreifaltigkeitskirche stattfinden wird. Weiterhin wird sich der Ausschuss mit Pfarrstellenbesetzungsfragen und der Zuordnung der Pfarrstellen zu den drei Kirchengemeinderäten beschäftigen. Außerdem bekommt er die Aufgabe, die Weiterentwicklung des Pfarrsprengels hin zu einem gemeinsam gestalteten kirchlichen Raum voranzutreiben. Zustimmend zur Kenntnis genommen hat der KGR ein Konzept, wie die anfallenden pastoralen Aufgaben im Sprengel auf die drei Pfarrstellen aufgeteilt werden sollen. In einer Sondersitzung gemeinsam mit den beiden anderen Kirchengemeinderäten des Pfarrsprengels stellte Propst Holger Beermann Vikarin Linda Bornemann als Nachfolgerin auf der Pfarrstelle von Jutta Jungnickel vor. Die Kirchengemeinderäte begrüßten die Entscheidung des Landeskirchenamtes zu ihrer Entsendung einmütig und freuen sich auf die Zusammenarbeit. Nach ihrem Examen im September wird Pastorin Bornemann ihren Dienst am 1.11. aufnehmen.
Über den Pfarrsprengel hinaus beschäftigt sich der KGR bereits jetzt damit, dass wir die Kirche auf Grund der stark sinkenden Gemeindegliederzahlen über kurz oder lang in noch größeren Räumen werden gestalten müssen. Dazu wurden Gespräche mit den Gemeinden in Winterhude, Uhlenhorst, Barmbek, Eilbek und Dulsberg aufgenommen mit dem Ziel, zu einer gemeinsamen Gebäudeplanung zu kommen. Außerdem diskutierte der KGR ein vom Kirchenkreisrat vorgelegtes Papier zu einen „Zukunftsplan 2040“, das ebenso von sehr großen gemeindlichen Räumen ausgeht.
Nach einem halben Jahr beriet der KGR über die neue Gottesdienstform „Einfach schön“ und beschloss, diese für ein weiteres Jahr zu erproben und dann zu entscheiden, ob diese eine dauerhafte Einrichtung werden soll.
Leonie Modrow gab bekannt, dass sie die Synode verlässt. So ist der KGR zukünftig leider nur noch über die Propsteivertretung, vertreten durch Hilke Hänsch, am synodalen Geschehen beteiligt. Christel Ludewig wurde in den Ausschuss Geistliches Leben gewählt. Ariane Weber rückt auf einen freien Platz in der Steuerungsgruppe nach. Der Öffentlichkeitsausschuss hat Vikar Daniel Lemke zum Beauftragten für den Instagram-Auftritt benannt.
Mehrfach beschäftigten den KGR Fragen zur IT. In Hinsicht auf die Einführung von M365 für alle Einrichtungen der Nordkirche mussten verschiedene Beschlüsse gefasst werden. Die begleitete Umstellung für unser Gemeinde wurde uns für diesen Sommer angekündigt. Ein neues Gesetz fordert die Barrierefreiheit für Homepages, die finanzielle Dienstleistungen erbringen. Da die Umstellung schwierig ist, haben wir unsere SpendeApp zunächst wieder von der Webseite entfernt, weil diese als Dienstleistung angesehen werden könnte.
Auf dem Grundstück der ehemaligen Dankeskirche konnte mit dem Bau eines Wohnhauses leider immer noch nicht begonnen werden, berichtete der Kirchenkreis als Bauherr. Hier gibt es noch Abstimmungsfragen mit dem Bezirk Mitte.
Auf Vorschlag des Öffentlichkeitsausschusses beschloss der KGR, Jacken mit dem Gemeindelogo für haupt- oder ehrenamtlich Mitarbeitende der Kirchengemeinde einzuführen.
Leider kam es im Eingangsbereich unseres Gemeindehauses zur Belästigung von Jugendlichen durch einen gemeindefremden älteren Mann, der eine Veranstaltung eines Mieters dort besuchen wollte. Die Jugendlichen aber akzeptierten seine übergriffige Ansprache nicht und verständigten sofort die Leitung, so dass der Mann umgehend des Hauses verwiesen und anschließend mit einem Hausverbot belegt wurde. Ein positives Beispiel über die Wirkung unseres Schutzkonzeptes gegen sexualisierte Gewalt und die damit verbundene laufende Sensibilisierung. Es wurde konsequent klargestellt, dass in unseren Räumen auch übergriffige Sprache nicht hingenommen werden muss. Wir hoffen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt.
Ausgewertet wurde schließlich das Tauffest an der Bille, bei dem dreizehn Menschen unterschiedlichen Alters getauft wurden, und das bei bestem Sommerwetter in fröhlicher Stimmung stattfand. Zahlreihen Mitwirkenden konnte gedankt werden. Für eine Folgeveranstaltung bräuchte es allerdings noch mehr praktische Mithilfe beim Auf- und Abbau.
Johannes Kühn
Was uns von Januar bis März 2025 beschäftigte
Ein zentrales Thema der Sitzungen des ersten Quartals war die Vorbereitung eines Pfarrsprengels für unsere Gemeinde zusammen mit den Gemeinden Friedenskirche-Osterkirche Eilbek und Wichernkirche). Bereits im Januar wurde ein Gründungsausschuss aus dem Pfarramt und jeweils zwei Ehrenamtlichen der Kirchengemeinderäte (KGR) eingesetzt, der zügig seine Arbeit aufnahm und einen Beschlussvorschlag erarbeitete. Dieser wurde dann von allen beteiligten KGR angenommen und im April von der Synode beschlossen. Starten soll der Pfarrsprengel am 1. September. Die Anliegen, die in diesem Prozess unserer Gemeinde wichtig sind, wurden bereits auf einer zweitägigen Klausurtagung gesammelt, auf der der KGR wieder von Jürgen Barth von der Organisationsentwicklung des Kirchenkreises begleitet wurde. Außerdem ging es auf dieser Tagung in Soltau auch um die unterschiedlichen Gemeindebilder, die für die einzelnen KGR-Mitglieder leitend sind. Die Gründung eines Pfarrsprengels bedeutet wieder eine Veränderung, aber der KGR möchte weiter mutig Veränderungen gestalten in dem Wissen, dass, wer bewahren möchte, sich verändern muss.
Erneut musste sich der Kirchengemeinderat auch mit personellen Veränderungen beschäftigen: Gabi Günter trat aus persönlichen Gründen aus dem KGR zurück. Sie wurde Ende März im Gottesdienst mit Dank verabschiedet. In den Verwaltungsausschuss wurde für sie Tom Kroll nachgewählt, die Leitung des Ausschusses übernahm Ariane Weber. Vakant war seit etwa einem Jahr der Posten des Arbeitsschutzbeauftragten im KGR. Hier konnte nun Leonie Modrow nachgewählt werden.
Beschlossen wurde der Haushaltsplan für das Jahr 2025, der erneut Rücklagenentnahmen für notwendige Gebäudesanierungen vorsieht. So muss u. a. die Deckenkonstruktion der Dreifaltigkeitskirche weiter untersucht werden. Eine erste Öffnung ergab glücklicherweise, dass dort der Beton ohne große Schäden ist, eine weitere Öffnung muss noch im Mittelteil der Kirche vorgenommen werden.
Die Nordkirche hat beschlossen, das Programm M365 für alle Einrichtungen einzuführen. Erwartet wird, dass dadurch die Kommunikation mit dem Kirchenkreis und auch der Gemeinden untereinander erleichtert wird. Außerdem werden alle Daten zukünftig auf zentralen Servern abgelegt, so dass Datenschutzbelange leichter umzusetzen sind. Die Umstellung soll im Laufe des Jahres durch eine vom Kirchenkreis damit beauftragte Firma bewältigt werden. Einige ältere Rechner werden allerdings vorher ausgetauscht werden müssen.
Die ursprünglich zum April 2025 auslaufende Stelle von Antje Karstens als Gemeindesekretärin wurde verlängert. Diese Verlängerung der Stelle war auch der Anlass, die Arbeitsplatzbeschreibungen der Büromitarbeiterinnen durchzusehen und an verschiedenen Stellen anzupassen.
Für die Seniorendelegiertenversammlung im Bezirk Hamburg-Mitte wurde für unsere Gemeinde Ewald Hauck benannt, der im Vitrinenkreis mitarbeitet und für das Repair-Café verantwortlich zeichnet.
Eine Reihe von Veränderungen bei verschiedenen Mietverträgen wurde beschlossen, u. a. hat die Schuldnerberatung der Diakonie ihren Vertrag zunächst bis zum Jahresende verlängert.
Formal beigetreten ist die Kirchengemeinde einer Vereinbarung der Sozialbehörde mit der Ev. Jugend Hamburg zum Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen gemäß §72a SGB VIII. Unser Schutzkonzept sieht diese Regelung bereits vor. Alle unsere haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden müssen seit Jahren entsprechende erweiterte Führungszeugnisse vorlegen, wenn sie bei uns mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Der Kirchengemeinderat möchte gerne das Außengelände rund ums Gemeindehaus ansprechender gestalten. Zunächst konzentriert sich eine dafür gebildete Gruppe auf den Eingangsbereich, der etwas offener werden soll. Als erste Maßnahme wurden ein Stück Zaun und das Seniorentreffschild entfernt. Weitere Vorschläge werden beraten.
Schließlich konnte auf verschiedene Veranstaltungen zurück- oder vorausgeblickt werden: Unsere Gemeinde beherbergte drei Wahllokale zu Bundestags- und Bürgerschaftswahlen, wir freuten uns an der jährlichen Frühjahrsputzaktion auf dem Friedhof, am Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden und der Kinderbibelwoche und nahmen die Osterfestlichkeiten und das Tauffest im Juni in den Blick. Festgelegt wurden außerdem mit dem 19.4. bzw. 26.4. die Konfirmationssonntage 2026.
Johannes Kühn