Aus dem Kirchengemeinderat Was uns beschäftigte: Auszüge aus dem Gemeindebrief
Was uns von April bis Juni 2026 beschäftigte
Einen großen Raum in den Beratungen nahm die Frage ein, wie sich die Kirchengemeinde angesichts der in ganz Hamburg stark sinkenden Gemeindegliederzahlen aufstellen möchte. Prognostiziert wird, sofern die Entwicklung sich gegenüber den letzten Jahren nicht stark verändert, dass wir in zehn Jahren statt 4600 Gemeindegliedern wie heute nur noch 1000 haben werden. Natürlich bedeutet das erhebliche Veränderungen auf der Einnahmeseite, selbst wenn die Kirchensteuereinnahmen nur einen Teil unserer Einnahmen ausmachen. Absehbar ist, dass wir uns im ganzen Kirchenkreis von Pfarrstellen und auch von sehr vielen Gebäuden trennen müssen. Wir möchten uns gerne in dieser Entwicklung möglichst stark aufstellen, um mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln das Evangelium weiterzusagen, wie es unser Auftrag ist. Der Kirchengemeinderat ist sich darin sehr einig. Und so haben wir zusammen mit unseren Nachbargemeinden Friedenskirche Eilbek und Wichernkirche Hamm beschlossen, einen Zusammenschluss der Kirchengemeinden zum 1.1.2028 anzustreben. Dazu haben wir miteinander Verhandlungen aufgenommen, mit dem Ziel, bis zum Jahresende einen Beschluss zur Vereinigung zu fassen. Die Kirchengemeinderäte trafen sich zur Beratung im Mai zu einer gemeinsamen Sitzung und waren alle überzeugt, dass dies der beste Weg sei, eine handlungsfähige Einheit zu schaffen. Der Gemeinsame Ausschuss Pfarrsprengel, der schon bisher das Bindeglied zwischen den drei Nachbargemeinden darstellt, bekam den Auftrag, einen Fusionsbeschluss vorzubereiten. Er hat seine Arbeit aufgenommen und lässt sich dabei von Jürgen Barth von der Organisationsentwicklung des Kirchenkreises begleiten. Im Herbst werden sich die Kirchengemeinderäte zu einem gemeinsamen Klausurtag treffen, um die Ergebnisse zusammen zu beraten. All dies geschieht vor dem Hintergrund, dass im Kirchenkreis Überlegungen begonnen haben, noch weit größere Räume zu schaffen. Die Zeiträume und die Ziele sind aber z. Zt. noch in der Beratung, so dass wir zunächst unseren eigenen Weg gehen.
Leider konnte auf dem Grundstück der ehemaligen Dankeskirche immer noch nicht gebaut werden. Der Weg, eine Baugenehmigung zu erhalten, ist ausgesprochen schwierig. Zuletzt hakte es daran, dass das Grundstück an einer Stelle eine dreieckige Ausbuchtung von etwa 7 qm hat, die es unmöglich macht, direkt an der Grundstücksgrenze zu bauen. Das aber ist vorgeschrieben. Wir werden nun das winzige Stück als eigenes Grundstück abtrennen und hoffen, dann weiterzukommen. Einfacher dagegen scheint es, ein kleines Grundstück zu erwerben, das bereits von der Kita Dreifaltigkeit genutzt wird, aber noch der Stadt gehört. Es wurde uns zum Kauf angeboten. Der Kirchengemeinderat möchte damit die Grundstücksgrenzen des Kitageländes begradigen und erwartet die kirchenaufsichtliche Genehmigung für dieses Vorhaben.
Berichtet werden konnte, dass die Betonuntersuchungen an der Dreifaltigkeitskirche zunächst abgeschlossen worden sind. Die Ergebnisse liegen leider noch nicht vor. Saniert wurden inzwischen die Schmutzwassersiele an der Kirche, die Sanierung der Regenwasserleitungen steht noch bevor.
Beschlossen wurde die Einstellung von Stephanie Bortz auf die Stelle der Gemeindesekretärin als Nachfolgerin für Antje Karstens. Sie wird parallel auch an der Friedenskirche eingestellt. Dazu wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen. Die Arbeitsplatzbeschreibung für diese Stelle wurde angepasst.
Die Kirchengemeinde wird sich auf Beschluss des Kirchengemeinderates am Jobradmodell beteiligen, das es Mitarbeitenden ermöglicht, Fahrräder in Form der Entgeltumwandlung zu leasen. Wir freuen uns unseren Mitarbeitenden diese Möglichkeit zu eröffnen.
Aufmerksamkeit benötigte auch die IT der Kirchengemeinde: Eingestellt wurde das Gemeindeportal des Kirchenkreises, in dem wir bisher wichtige Dokumente für alle teilbar abgelegt haben. Nun gilt es im für alle Gemeinden inzwischen vorgeschriebenen Programm M365 neue Ablage- und Arbeitsstrukturen aufzubauen. Das erweist sich als herausfordernd, zumal schon mitzubedenken ist, dass ein Gemeindezusammenschluss bevorsteht und dann nicht alles neu aufgesetzt werden soll. Ramona Willmer bereitet eine Vorlage vor. Außerdem wurde das KI-Sprachmodell Copilot Chat von der Nordkirche zur Nutzung freigegeben, sofern die Kirchengemeinderäte den Mitarbeitenden die Erlaubnis dazu erteilen. Dies ist bei uns geschehen, sofern eine entsprechende Fortbildung vorher absolviert wurde.
Schließlich wurden eine Reihe von Veranstaltungen besprochen wie das Tauffest oder die Beteiligung der Kirchengemeinde am Hammer Sommerfestival.
Johannes Kühn
Was uns von Januar bis März 2026 beschäftigte
Der Kirchengemeinderat (KGR) konnte den Haushalt für das Jahr 2026 beschließen. Die laufenden Kosten können weiterhin gut gedeckt werden. Allerdings steigen die Einnahmen nun absehbar nicht mehr wie in den vergangenen Jahren, so dass die Spielräume enger werden. Die größten Ausgabeposten sind für die Bereiche Personal und Bau eingeplant. Geplante Sanierungen an der Dreifaltigkeitskirche benötigen eine Rücklagenentnahme. Wir hoffen, dass die bereits seit längerer Zeit sich in Planung befindende Erneuerung der Abwasserleitungen in diesem Jahr umgesetzt werden kann. Die Vorbereitungen dazu gestalteten sich schwierig, weil unterschiedlichste Genehmigungen einzuholen sind. Hohe Kosten verursacht auch eine Untersuchung der verschiedenen Betonteile der Kirche. Im Februar wurde in der Kirche ein Gerüst aufgestellt, um die Deckenträger zu inspizieren. In einer weiteren Maßnahme wird es darum gehen, die Zuganker unterhalb des Kirchenbodens zu kontrollieren.
In den KGR nachgewählt wurde für den ausgeschiedenen Elias Bornemann Nina Reimers. Sie wurde im März in ihr Amt in einem Gottesdienst eingeführt.
Die Ausschreibung für die Stelle des Mitarbeiters für die Kinder- und Jugendarbeit war erfolgreich, und der neben KGR-Mitgliedern auch mit Vertretern der Jugend besetzte Findungsausschuss schlug die Einstellung von Lennart Boerman vor. Er wurde gewählt und zum 1.3. eingestellt. Im Gottesdienst am 15.3. wurde er öffentlich begrüßt. Der KGR überarbeitete die Arbeitsplatzbeschreibung für diese Stelle und beschloss sie im Anschluss. Weiterhin soll die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen regional ausgerichtet sein und auch in die benachbarten Stadtteile ausstrahlen, die in diesem Bereich keinen Schwerpunkt haben. Leider erfüllen wir formal nicht mehr die Bedingungen, dass diese Stelle durch den Kirchenkreis als Regionalstelle im Umfang von etwa einer Viertelstelle gefördert würde wie bisher. Die Gemeindegliederzahlen der Region unterschreiten das notwendige Quorum, so dass wir als Kirchengemeinde die Kosten nun alleine tragen.
Notwendig geworden war die Neubesetzung, weil der langjährige Kinder- und Jugenddiakon Stephan Baruschka die Gemeinde zum 1.4. verlassen hat, um sich beruflich neu zu orientieren. In einem großen Gottesdienst mit einem sehr gut besuchten anschließenden Empfang wurde er mit großem Dank verabschiedet.
Zum 31.8. wird uns unsere Gemeindesekretärin Antje Karstens verlassen. Etwa zwei Jahre hat sie unser Kirchenbüro unterstützt. Die Stelle wurde gemeinsam mit der Friedenskirche Eilbek ausgeschrieben und soll möglichst zum 1.9. wieder besetzt werden.
Die Stadt Hamburg hat der Kirchengemeinde den Kauf von knapp 200 qm Land angeboten, die bereits durch die Kita Dreifaltigkeitskirche seit Jahren genutzt wird. Da sich der Wert unseres Grundstückes an der Veloroute durch diese Begradigung erhöht, hat der KGR den Beschluss zum Ankauf gefasst. Eine kirchenaufsichtliche Genehmigung steht noch aus.
Bei einer diesmal nur eintägigen Außentagung blickte der KGR noch einmal auf die Höhepunkte im vergangenen Jahr zurück, ließ sich vertieft in die neuen Möglichkeiten der von der Nordkirche vorgeschriebenen Software M365 einführen und plante die Schwerpunkte der Arbeit für das laufende Jahr. Insbesondere kam dabei die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Gemeinden im Pfarrsprengel in den Blick. Ein gemeinsamer Gottesdienstplan wurde bereits beschlossen. Es wurde deutlich, dass der KGR sehr offen darauf zugeht, auch eine Fusion der Pfarrsprengelgemeinden anzustreben, um die kirchliche Arbeit für den Raum Hamm-Eilbek insgesamt gut für die Zukunft aufzustellen. Die Beratung der drei beteiligen Kirchengemeinden über diese Möglichkeit wird weitergehen. Da im Jahr 2028 KGR-Wahlen anstehen, ist das Zeitfenster für die Umsetzung einer Fusion allerdings eng, da sie entweder bis Anfang 2028 umgesetzt sein müsste oder ansonsten erst mit großem Abstand zur Wahl danach angegangen werden könnte. All diese Überlegungen stehen im Zusammenhang mit den stark sinkenden Gemeindegliederzahlen im Kirchenkreis, die zu erheblich sinkenden Einnahmen in den kommenden Jahren führen werden, so dass auf verschiedenen Ebenen Lösungen gesucht werden. Die Gemeinden der ehemaligen Propstei Alster-Ost haben begonnen, miteinander eine gemeinsame Gebäudeplanung anzustreben, auf Kirchenkreisebene gibt es einen Zukunftsprozess 2040 (www.kirche-hamburg-ost.de/zukunftsplan), der eine völlige Neuordnung der kirchlichen Strukturen vorschlägt. Alle Modelle stimmen darin überein, dass ein Großteil der jetzt noch genutzten kirchlichen Gebäude in absehbarer Zeit nicht mehr zu halten sein wird, so dass nur sehr wenige Kirchen in Hamburg erhalten werden können. Dies sollen dann möglichst strategisch gut abgestimmte Orte sein.
Johannes Kühn
Was uns von Oktober bis Dezember 2025 beschäftigte
Was uns von Oktober bis Dezember beschäftigt hat
Die letzten drei Monate des Jahres 2025 waren durch verschiedene Veränderungen und Wechsel eine besondere Zeit. Johannes Kühn war im Sabbatical, Ariane Weber hat als stellvertretende KGR-Vorsitzende das Steuer übernommen und die Gemeinde geleitet – vielen Dank dafür, Ariane! Es ist viel, was im Hintergrund zu bedenken, managen, organisieren und im Blick zu behalten ist.
Eine große Veränderung, die uns beschäftigt, ist der Weggang von Stephan Baruschka Ende März dieses Jahres. 15 Jahre lang hat er die Kinder- und Jugendarbeit wesentlich gestaltet und getragen, wir sind sehr dankbar für das, was er geleistet hat. Einen ehrwürdigen Abschied wollen wir am Palmsonntag, 29. März, mit Gottesdienst und Empfang gestalten.
Der KGR hat zur Neubesetzung der Stelle einen Ausschuss Stellenbesetzung gebildet, der sich darum gekümmert hat, die Stelle zügig auszuschreiben. Die Ausschreibungsfrist endete am 31. Dezember. Es sind einige Bewerbungen eingegangen und wir sind optimistisch, dass wir eine qualifizierte Nachfolge für Stephan Baruschka finden werden.
Am 2. November haben wir zur Gemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche eingeladen. Leider war die Versammlung mit knapp 30 Personen nicht gut besucht. Ariane Weber hat berichtet und im Anschluss haben sich die verschiedenen Ausschüsse des KGR vorgestellt, so dass die Arbeit „hinter den Kulissen“, die vielfach unbemerkt vonstattengeht, einmal deutlich präsentiert wird. Als „special guest“ war der Vitrinenkreis vor Ort, der die Vitrinen im U-Bahnhof Hammer Kirche gestaltet und von dieser Arbeit berichtet und Werbung fürs Mitmachen gemacht hat. In der Fragerunde im Anschluss wurde u. a. nach der Arbeit der Steuerungsgruppe und ihrer Aufgabe gefragt. Antwort: Aufgabe ist die Entwicklung der kirchlichen Standorte im Gemeindegebiet, derzeit hauptsächlich des Standortes Paulus am Quellenweg. Außerdem wurde nachgefragt, wie das Personal in der Gemeinde finanziert wird – ob es vorgegebene, zugewiesene Budgets gibt oder die Gemeinde darin selbständig ist, wie die Gelder verteilt werden. Antwort: Die Gemeinde hat einen eigenen Haushalt und einen eigenen Stellenplan, über den sie selbst bestimmt – innerhalb der finanziellen Möglichkeiten. Angefragt wurde, ob es nicht einen intensiveren Austausch zwischen KGR und Gemeinde geben könnte, nicht nur eine jährliche Gemeindeversammlung und ob z. B. der Haushalt nicht noch stärker öffentlich vorgestellt werden könnte (nicht nur zu den Öffnungszeiten des Büros ausgelegt). Diese Frage hat der KGR als Anregung aus der Versammlung mitgenommen, aber es wurde auch darauf hingewiesen, dass ein zusätzlicher zeitlicher Aufwand für die Ehrenamtlichen kaum zu stemmen ist. Es wurde auf die Möglichkeit verwiesen, KGR-Mitglieder persönlich anzusprechen und die Informationen aus dem Gemeindebrief wahrzunehmen.
Es gab auch ausdrücklichen Dank an den KGR – das war gut und bestärkend!
Bedauern wurde darüber geäußert, dass es im Gemeindegebiet keine Gruppe gibt, die den ökumenischen Weltgebetstag mit vorbereitet. Das Engagement für den WGT kann jederzeit von Laien neu aufgenommen werden, das muss nicht aus dem Kreis des KGR passieren. Es wurde auch auf die Möglichkeiten zum eigenständigen Gestalten von Gruppenangeboten hingewiesen. Z. B. trifft sich die Ökumenische Bibelgruppe in unseren Räumen oder es gibt das Angebot einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Für ehrenamtliches Engagement gibt es bei uns Raum und Möglichkeiten.
Am Sonntag nach der Gemeindeversammlung, am 9. November, hatten wir die große Freude, Linda Bornemann als neue Pastorin im Pfarrsprengel zu begrüßen. Im Anschluss an den Gottesdienst, in dem sie von Propst Holger Beermann eingesegnet wurde, gab es einen Empfang mit Sekt und Kirchenkaffee im Gemeindehaus. Wir sind sehr froh, dass Linda Bornemann das Team verstärkt und jetzt auch Mitglied im KGR ist.
Da Ehepartner nicht gleichzeitig im KGR sein dürfen, mussten wir Elias Bornemann verabschieden, das haben wir im Gottesdienst am 16. November getan. Der Platz im KGR ist derzeit noch vakant und wird hoffentlich demnächst wiederbesetzt.
Am ersten Advent wurde Pastorin Jutta Jungnickel in der Friedenskirche in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für 3 Monate noch Mitglied im KGR, so wie das gesamte Pfarrteam in allen drei Kirchengemeinderäten des Pfarrsprengels mit Sitz und Stimme vertreten ist. Anfang Dezember habe ich (Antje Schwartau) den Vorsitz des Kirchengemeinderates der Friedenskirchengemeinde übernommen. Die Arbeit des Pfarrteams wird sich im Pfarrsprengel neu sortieren müssen. Welche Konsequenzen das für den KGR Hamm hat, lässt sich noch nicht im Detail sagen.
Im Dezember gab es schon eine erste gemeinsame – sehr fröhliche - Weihnachtsfeier für alle Hauptamtlichen und KGR-Mitglieder im Pfarrsprengel – mehr als 35 Personen waren dabei.
Die Software-Umstellung auf das Programm Microsoft 365, das flächendeckend im gesamten Kirchenkreis und der ganzen Landeskirche genutzt werden soll, ist umgesetzt, aber alles läuft noch nicht ganz flüssig – wir arbeiten daran.
In der Dreifaltigkeitskirche gehen die Untersuchungen am Dach weiter und alle Immobilien mit Baujahr vor 1975 müssen auf Bleirohre überprüft und diese u. U. ausgetauscht oder stillgelegt werden. Gebäudefragen beschäftigen uns fortlaufend und werden uns auch in Zukunft begleiten.
Was uns von Juli bis September 2025 beschäftigte
Was uns von Juli bis September beschäftigte
Im Juli stellte sich in einer gemeinsamen Sondersitzung der drei am Pfarrsprengel beteiligten Kirchengemeinderäte Linda Bornemann als Pastorin im Probedienst vor. Die Kirchengemeinderäte begrüßten ihre Entsendung in den Pfarrsprengel sehr und freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Die Pastorinnen und der Pastor des Teams wurden durch Propst Beermann allen drei Kirchengemeinderäten zugewiesen. So wurde im September Pn. Jungnickel im Kirchengemeinderat als neues Mitglied begrüßt. Dienstsitz für Pn. Schwartau und P. Kühn werden weiterhin die Pastorate der Kirchengemeinde zu Hamburg-Hamm sein, Dienstsitz für Pn. Bornemann das Pastorat der Eilbeker Gemeinde.
Vorbereitet wurden der Gründungsgottesdienst für den Pfarrsprengel am 7.9. und ein gemeinsamer Gottesdienstplan bis zum Juni 2026. Außerdem wurden die KGR-Termine der drei Gemeinden aufeinander abgestimmt und verabredet, dass die für die pfarramtliche Tätigkeit entstehenden Kosten unter den Gemeinden geteilt werden. Schließlich wurde beschlossen, dass die Büromitarbeitenden und das Pfarramt gegenseitige Rechte für die Meldewesen- und Kirchenbuchdaten bekommen.
Nachgewählt in den KGR wurde Marlies Carstens. Sie wurde am 14.9. in ihr Amt im Gottesdienst eingeführt.
Der Jahresabschluss für 2024 konnte beschlossen werden. Er wies erneut einen Überschuss aus, der der Rücklage zugeführt werden konnte. Im Blick auf die zukünftig vermutlich finanziell herausfordernden Zeiten eine Beruhigung.
Abgenommen werden konnte auch der Jahresabschluss für unsere Immobilie in der Friedenstraße. Ebenfalls mit einem positiven Ergebnis.
Beschlossen wurde der Kollektenplan für das Jahr 2026. Bei den freien Kollekten wurde wieder die Hälfte für unsere eigene Gemeinde vorgesehen, die andere Hälfte für unterschiedliche Projekte an anderen Orten.
Der Mietvertrag mit dem Diakonischen Werk für die Schuldnerberatungsstelle wurde bis 2030 verlängert.
Die Sanierung der Abwasserrohre an der Dreifaltigkeitskirche gestaltet sich schwierig, insbesondere in Hinblick auf die Ableitungsrohre des Regenwassers. So wurde beschlossen, im Winter zunächst mit der Sanierung der Schmutzwasserleitungen zu beginnen, damit zumindest dieser Teil der Maßnahme erledigt ist.
In den Gemeinden der ehemaligen Propstei Alster-Ost (Barmbek, Dulsberg, Winterhude, Uhlenhorst, Eilbek, Hamm) wurde angeregt, einen gemeindeübergreifenden Gebäudeprozess zu starten, um Entscheidungsgrundlagen für den Fall zusammenzustellen, dass weitere Standorte in diesem Raum nicht erhalten werden können. Entscheidungen sollen dann nicht zufällig, sondern möglichst gemeindeübergreifend mit dem Blick auf Entwicklungsmöglichkeiten abgestimmt gefällt werden. Der Kirchengemeinderat beschloss, an diesem Prozess teilzunehmen.
Ergänzt wurde nach Vorarbeiten des Jugendausschusses das Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt. Festgelegt wurde, dass junge Erwachsene mit etwa 27 Jahren das Jugendteam verlassen und Teil eines „Kreise 27+“ werden. Mit ihnen wird auf der Schwelle jeweils ein Perspektivgespräch geführt, um auszuloten, welche Möglichkeiten der Mitarbeit in der Gemeinde es für sie geben kann. Ziel ist, ein generationsübergreifendes Miteinander zu gestalten und dabei auch den jüngeren Teamern Freiraum für ihre Entwicklung zu eröffnen.
Auf Grund eines Nordkirchengesetzes müssen alle Kirchengemeinden ihre IT auf M365 umstellen. Damit das technisch einwandfrei funktioniert, beschloss der Kirchengemeinderat die Anschaffung einer Reihe von neuen Dienstcomputern. Die Umstellung im September funktionierte dann erwartungsgemäß nicht so reibungslos wie versprochen und kostete alle Beteiligten viel Zeit und Nerven. Zukünftig aber soll die neue Technik die Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen erleichtern und datensicher möglich machen.
Zurückgeblickt werden konnte schließlich auf verschiedene Veranstaltungen wie unsere Beteiligung am Hammer Sommerfestival oder die Nacht der Kirchen. Vorbereitet wurde die jährliche Gemeindeversammlung.