Aus dem Kirchengemeinderat Was uns beschäftigte: Auszüge aus dem Gemeindebrief
Was uns von April bis Juni 2025 beschäftigte
Einen großen Raum eingenommen haben im zweiten Quartal die Vorbereitungen für den Pfarrsprengel Hamm-Eilbek. Auf Antrag der drei beteiligten Kirchengemeinden (Hamm, Wicherngemeinde, Friedenskirche-Osterkirche) hat die Kirchenkreissynode beschlossen, die drei Pfarrstellen aus den Gemeinden herauszunehmen und dem Pfarrsprengel zuzuordnen, so dass sie für alle drei Gemeinden in einem gemeinsamen Raum gleichermaßen zuständig sind. Die Nordkirche hat das inzwischen genehmigt, so dass diese Veränderung am 1.9. in Kraft tritt. Beschlossen wurde von den drei Kirchengemeinderäten, dass weiterhin zukünftig grundsätzlich an jedem Sonn- und Feiertag um 10 Uhr verlässlich ein Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche gefeiert werden soll. Vom Pfarrteam des Sprengels sollen außerdem monatlich etwa zwei Gottesdienste jeweils in der Friedens- und der Wichernkirche geleitet werden. Die Wichernkirche legt ihre Gottesdienste auf 11.30 Uhr, so dass bei Bedarf auch Doppeldienste durch die Pastorinnen und den Pastor des Sprengels geleistet werden können. An den drei zweiten Feiertagen der hohen Feste wird es jeweils einen Regionalgottesdienst in einer der Kirchen geben.
Beschlossen wurde weiterhin eine Geschäftsordnung für einen Geschäftsführenden Ausschuss, der das verbindende Abstimmungsgremium zwischen den drei beteiligten Gemeinden sein wird. Unsere Gemeinde wird durch Sebastian Rühlicke vertreten, Christian Alberts übernimmt seine Stellvertretung. Außerdem ist das Pfarramt Mitglied in diesem Ausschuss. Festgelegt wurde, dass der Konfirmandenunterricht ab sofort für die drei Gemeinden zentral am Standort Dreifaltigkeitskirche stattfinden wird. Weiterhin wird sich der Ausschuss mit Pfarrstellenbesetzungsfragen und der Zuordnung der Pfarrstellen zu den drei Kirchengemeinderäten beschäftigen. Außerdem bekommt er die Aufgabe, die Weiterentwicklung des Pfarrsprengels hin zu einem gemeinsam gestalteten kirchlichen Raum voranzutreiben. Zustimmend zur Kenntnis genommen hat der KGR ein Konzept, wie die anfallenden pastoralen Aufgaben im Sprengel auf die drei Pfarrstellen aufgeteilt werden sollen. In einer Sondersitzung gemeinsam mit den beiden anderen Kirchengemeinderäten des Pfarrsprengels stellte Propst Holger Beermann Vikarin Linda Bornemann als Nachfolgerin auf der Pfarrstelle von Jutta Jungnickel vor. Die Kirchengemeinderäte begrüßten die Entscheidung des Landeskirchenamtes zu ihrer Entsendung einmütig und freuen sich auf die Zusammenarbeit. Nach ihrem Examen im September wird Pastorin Bornemann ihren Dienst am 1.11. aufnehmen.
Über den Pfarrsprengel hinaus beschäftigt sich der KGR bereits jetzt damit, dass wir die Kirche auf Grund der stark sinkenden Gemeindegliederzahlen über kurz oder lang in noch größeren Räumen werden gestalten müssen. Dazu wurden Gespräche mit den Gemeinden in Winterhude, Uhlenhorst, Barmbek, Eilbek und Dulsberg aufgenommen mit dem Ziel, zu einer gemeinsamen Gebäudeplanung zu kommen. Außerdem diskutierte der KGR ein vom Kirchenkreisrat vorgelegtes Papier zu einen „Zukunftsplan 2040“, das ebenso von sehr großen gemeindlichen Räumen ausgeht.
Nach einem halben Jahr beriet der KGR über die neue Gottesdienstform „Einfach schön“ und beschloss, diese für ein weiteres Jahr zu erproben und dann zu entscheiden, ob diese eine dauerhafte Einrichtung werden soll.
Leonie Modrow gab bekannt, dass sie die Synode verlässt. So ist der KGR zukünftig leider nur noch über die Propsteivertretung, vertreten durch Hilke Hänsch, am synodalen Geschehen beteiligt. Christel Ludewig wurde in den Ausschuss Geistliches Leben gewählt. Ariane Weber rückt auf einen freien Platz in der Steuerungsgruppe nach. Der Öffentlichkeitsausschuss hat Vikar Daniel Lemke zum Beauftragten für den Instagram-Auftritt benannt.
Mehrfach beschäftigten den KGR Fragen zur IT. In Hinsicht auf die Einführung von M365 für alle Einrichtungen der Nordkirche mussten verschiedene Beschlüsse gefasst werden. Die begleitete Umstellung für unser Gemeinde wurde uns für diesen Sommer angekündigt. Ein neues Gesetz fordert die Barrierefreiheit für Homepages, die finanzielle Dienstleistungen erbringen. Da die Umstellung schwierig ist, haben wir unsere SpendeApp zunächst wieder von der Webseite entfernt, weil diese als Dienstleistung angesehen werden könnte.
Auf dem Grundstück der ehemaligen Dankeskirche konnte mit dem Bau eines Wohnhauses leider immer noch nicht begonnen werden, berichtete der Kirchenkreis als Bauherr. Hier gibt es noch Abstimmungsfragen mit dem Bezirk Mitte.
Auf Vorschlag des Öffentlichkeitsausschusses beschloss der KGR, Jacken mit dem Gemeindelogo für haupt- oder ehrenamtlich Mitarbeitende der Kirchengemeinde einzuführen.
Leider kam es im Eingangsbereich unseres Gemeindehauses zur Belästigung von Jugendlichen durch einen gemeindefremden älteren Mann, der eine Veranstaltung eines Mieters dort besuchen wollte. Die Jugendlichen aber akzeptierten seine übergriffige Ansprache nicht und verständigten sofort die Leitung, so dass der Mann umgehend des Hauses verwiesen und anschließend mit einem Hausverbot belegt wurde. Ein positives Beispiel über die Wirkung unseres Schutzkonzeptes gegen sexualisierte Gewalt und die damit verbundene laufende Sensibilisierung. Es wurde konsequent klargestellt, dass in unseren Räumen auch übergriffige Sprache nicht hingenommen werden muss. Wir hoffen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt.
Ausgewertet wurde schließlich das Tauffest an der Bille, bei dem dreizehn Menschen unterschiedlichen Alters getauft wurden, und das bei bestem Sommerwetter in fröhlicher Stimmung stattfand. Zahlreihen Mitwirkenden konnte gedankt werden. Für eine Folgeveranstaltung bräuchte es allerdings noch mehr praktische Mithilfe beim Auf- und Abbau.
Johannes Kühn
Was uns von Januar bis März 2025 beschäftigte
Ein zentrales Thema der Sitzungen des ersten Quartals war die Vorbereitung eines Pfarrsprengels für unsere Gemeinde zusammen mit den Gemeinden Friedenskirche-Osterkirche Eilbek und Wichernkirche). Bereits im Januar wurde ein Gründungsausschuss aus dem Pfarramt und jeweils zwei Ehrenamtlichen der Kirchengemeinderäte (KGR) eingesetzt, der zügig seine Arbeit aufnahm und einen Beschlussvorschlag erarbeitete. Dieser wurde dann von allen beteiligten KGR angenommen und im April von der Synode beschlossen. Starten soll der Pfarrsprengel am 1. September. Die Anliegen, die in diesem Prozess unserer Gemeinde wichtig sind, wurden bereits auf einer zweitägigen Klausurtagung gesammelt, auf der der KGR wieder von Jürgen Barth von der Organisationsentwicklung des Kirchenkreises begleitet wurde. Außerdem ging es auf dieser Tagung in Soltau auch um die unterschiedlichen Gemeindebilder, die für die einzelnen KGR-Mitglieder leitend sind. Die Gründung eines Pfarrsprengels bedeutet wieder eine Veränderung, aber der KGR möchte weiter mutig Veränderungen gestalten in dem Wissen, dass, wer bewahren möchte, sich verändern muss.
Erneut musste sich der Kirchengemeinderat auch mit personellen Veränderungen beschäftigen: Gabi Günter trat aus persönlichen Gründen aus dem KGR zurück. Sie wurde Ende März im Gottesdienst mit Dank verabschiedet. In den Verwaltungsausschuss wurde für sie Tom Kroll nachgewählt, die Leitung des Ausschusses übernahm Ariane Weber. Vakant war seit etwa einem Jahr der Posten des Arbeitsschutzbeauftragten im KGR. Hier konnte nun Leonie Modrow nachgewählt werden.
Beschlossen wurde der Haushaltsplan für das Jahr 2025, der erneut Rücklagenentnahmen für notwendige Gebäudesanierungen vorsieht. So muss u. a. die Deckenkonstruktion der Dreifaltigkeitskirche weiter untersucht werden. Eine erste Öffnung ergab glücklicherweise, dass dort der Beton ohne große Schäden ist, eine weitere Öffnung muss noch im Mittelteil der Kirche vorgenommen werden.
Die Nordkirche hat beschlossen, das Programm M365 für alle Einrichtungen einzuführen. Erwartet wird, dass dadurch die Kommunikation mit dem Kirchenkreis und auch der Gemeinden untereinander erleichtert wird. Außerdem werden alle Daten zukünftig auf zentralen Servern abgelegt, so dass Datenschutzbelange leichter umzusetzen sind. Die Umstellung soll im Laufe des Jahres durch eine vom Kirchenkreis damit beauftragte Firma bewältigt werden. Einige ältere Rechner werden allerdings vorher ausgetauscht werden müssen.
Die ursprünglich zum April 2025 auslaufende Stelle von Antje Karstens als Gemeindesekretärin wurde verlängert. Diese Verlängerung der Stelle war auch der Anlass, die Arbeitsplatzbeschreibungen der Büromitarbeiterinnen durchzusehen und an verschiedenen Stellen anzupassen.
Für die Seniorendelegiertenversammlung im Bezirk Hamburg-Mitte wurde für unsere Gemeinde Ewald Hauck benannt, der im Vitrinenkreis mitarbeitet und für das Repair-Café verantwortlich zeichnet.
Eine Reihe von Veränderungen bei verschiedenen Mietverträgen wurde beschlossen, u. a. hat die Schuldnerberatung der Diakonie ihren Vertrag zunächst bis zum Jahresende verlängert.
Formal beigetreten ist die Kirchengemeinde einer Vereinbarung der Sozialbehörde mit der Ev. Jugend Hamburg zum Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen gemäß §72a SGB VIII. Unser Schutzkonzept sieht diese Regelung bereits vor. Alle unsere haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden müssen seit Jahren entsprechende erweiterte Führungszeugnisse vorlegen, wenn sie bei uns mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Der Kirchengemeinderat möchte gerne das Außengelände rund ums Gemeindehaus ansprechender gestalten. Zunächst konzentriert sich eine dafür gebildete Gruppe auf den Eingangsbereich, der etwas offener werden soll. Als erste Maßnahme wurden ein Stück Zaun und das Seniorentreffschild entfernt. Weitere Vorschläge werden beraten.
Schließlich konnte auf verschiedene Veranstaltungen zurück- oder vorausgeblickt werden: Unsere Gemeinde beherbergte drei Wahllokale zu Bundestags- und Bürgerschaftswahlen, wir freuten uns an der jährlichen Frühjahrsputzaktion auf dem Friedhof, am Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden und der Kinderbibelwoche und nahmen die Osterfestlichkeiten und das Tauffest im Juni in den Blick. Festgelegt wurden außerdem mit dem 19.4. bzw. 26.4. die Konfirmationssonntage 2026.
Johannes Kühn
Was uns von Oktober bis Dezember 2024 beschäftigte
Unsere Synodale Leonie Modrow berichtete aus der Kirchenkreissynode. Insbesondere die Veränderungen der Region und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Pfarrstellensituation beschäftigten den Kirchengemeinderat. Er beriet ausführlich über ein angedachtes Pfarrsprengelmodell, in dem künftig die Pfarrstellen nicht mehr einer Gemeinde, sondern der Region insgesamt zugeordnet wären. Drei Pastorinnen oder Pastoren würden den Raum von der Friedenskirche über die Dreifaltigkeitskirche bis zur Wichernkirche gemeinsam versorgen. Wie so etwas konkret aussehen kann, muss nun zunächst erarbeitet werden. Der KGR gab für entsprechende Planungen grünes Licht.
Beschlossen wurde der Kollektenplan für das Jahr 2025. Etwa die Hälfte der Kollekten sind von der Landeskirche, dem Bischofssprengel oder dem Kirchenkreis ausgewählte Pflichtkollekten. Für die übrigen freien Kollekten hielt sich der KGR an die Empfehlung der Landeskirche, die eine Hälfte für eigene Zwecke zu verwenden und die andere Hälfte für Projekte außerhalb der Gemeinde zu erbitten. Die Kollektenzwecke werden weiterhin jeweils im Gemeindebrief vorab veröffentlicht.
Für die Liegenschaft Friedenstraße, die uns zusammen mit der Horner Gemeinde gehört, konnte die Jahresrechnung auf Empfehlung des zuständigen Ausschusses beschlossen werden.
Nachdem in den vergangenen Wintern die Temperaturen in der Dreifaltigkeitskirche für Gottesdienste au 14°C festgesetzt worden war, entschied sich der KGR nach vielen Rückmeldungen dazu, in diesem Winter auf 16°C zu heizen. Die Grundtemperatur bleibt weiter bei 8°C.
Aus dem Bauausschuss konnte berichtet werden, dass einige kleinere Maßnahmen an der Pauluskirche ausgeführt wurden, dass in der Dreifaltigkeitskirche eine neue Pumpe für die Heizung eingebaut wurde, die als Klimaschutzmaßnahme gefördert wird, dass am Gemeindehaus Fugen zu sanieren waren und die Sielsanierung im Pastorat Horner Weg nun ausgeführt wird, um den Umweltschutzstandards auch zukünftig zu genügen. Das Regenwasser fließt jetzt in eine Versickerungsanlage auf dem Grundstück und entlastet damit die Siele bei Starkregenereignissen.
Berichtet werden musste leider auch, dass die ehemalige Dankeskirche nun abgerissen ist.
Der Öffentlichkeitsausschuss berichtete von ersten Überlegungen, unsere Gemeinde als „Ökofaire Gemeinde“ zertifizieren zu lassen. Er wird Vorschläge erarbeiten, welche Maßnahmen dafür umzusetzen sind.
Ein wenig irritiert zeigte sich der KGR über die geringe Beteiligung an der Gemeindeversammlung, die weit schlechter besucht war als der vorausgehende Gottesdienst.
In den Blick nahm der KGR schließlich die Jahresplanung für 2025, in der nun erstmalig alle Gottesdienste in einer Kirche festgesetzt sind, sowie zahlreiche Gottesdienste und Veranstaltungen, die im Herbst und Winter stattgefunden haben.
Mit einem kleinen adventlichen Beisammensein zusammen mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern endete das Kirchengemeinderatsjahr.
Johannes Kühn
Was uns von Juli bis September 2024 beschäftigte
Für die ausgeschiedene Christel Ludewig, die am Erntedanktag verabschiedet wurde, wurde Tom Kroll nachgewählt. Wir freuen uns sehr, dass das Leitungsgremium damit wieder vollständig besetzt ist.
Die Reinigungsstelle, die durch den Ruhestand von Irena Mlynska frei wurde, konnte ab 1.11. durch Ewa Szamocka besetzt werden. Mit Blick auf die wegfallenden Gottesdienste in der Pauluskirche wurde der Stundenumfang dieser Stelle leicht verringert.
Notwendig wurden Nachwahlen in die Kirchenkreissynode.
Berichtet wurde, dass Daniel Lemke als Vikar in unsere Gemeinde kommen wird. Bis Februar wird er in der Wichernschule den ersten Teil seines Vikariates absolvieren und dann anschließend für etwa 1,5 Jahre in unserer Gemeinde mitarbeiten.
Beschlossen werden konnte endlich die Jahresrechnung für das Jahr 2023. Gabi Günter als Verwaltungsausschussvorsitzende konnte ein positives Ergebnis vorlegen, so dass weitere Rücklagen für unsere Gebäude gebildet werden konnten. Diese sind auch bitter nötig, denn die sich aus dem im Frühjahr vorgelegten Betongutachten zur Dreifaltigkeitskirche ergebenden notwendigen weiteren Untersuchungen werden erhebliche Kosten verursachen. Der KGR hat diese nun in Auftrag gegeben. In bezug auf die Pauluskirche wurde nach einer Baubesichtigung deutlich, dass dort im Turm aufgrund von Rissbildungen als Minimalmaßnahme einige Zug- bzw. Spiralanker eingebaut werden müssen, wenn die Glocken weiter läuten sollen, ohne die Statik zu gefährden. Hier sind die Kosten überschaubar, so dass der KGR auch diese Maßnahme beschlossen hat, obwohl es dort keine Gemeindegottesdienste mehr gibt.
Die Sielsanierung im Hammer Hof 1 konnte erfolgreich und im Kostenplan abgeschlossen werden. Der KGR dankte Maria Janßen für die umfangreiche Vorbereitung und Begleitung dieses großen Projektes.
In bezug auf die Propstei- und Regionengrenzen hat der Kirchenkreisrat nach unserer Rückmeldung einen neuen Vorschlag vorgelegt, der inzwischen von der Synode beschlossen wurde: Die langjährige Region Hamm-Horn wird aufgelöst. Stattdessen wird eine Region aus unserer Gemeinde, der Wicherngemeinde und der Friedenskirche Eilbek gebildet. Zugeordnet wird diese Region der neuen Propstei Wandse-Bille unter der Leitung von Propst Holger Beermann. Diese Region ist im Vergleich mit knapp 9000 Gemeindegliedern sehr klein, so dass der KGR sich gegenüber dem Kirchenkreisrat besorgt gezeigt hat, dass damit mittelfristig die vom Kirchenkreis geförderten Regionalstellen zur Disposition stehen könnten. Bei uns betrifft das die Stellen für Kinder- und Jugendarbeit und für Kirchenmusik, in der Eilbeker Gemeinde eine Stelle für Leben im Alter. Propst Dr. Woydack als Vorsitzender des Kirchenkreisrates hat uns versichert, dass die Neuordnung der Propsteien hier nicht zu Veränderungen dieser Stellen führen soll.
Nach den Gemeindegliederzahlen stehen unserer neuen Region künftig insgesamt drei Pfarrstellen zu. Die KGRs der drei Gemeinden der neuen Region werden in den kommenden Monaten in enger Abstimmung zu beraten haben, wie die pastorale Arbeit für diesen Raum so gestaltet werden kann, dass sie verantwortbar geschieht. Dazu gehört auch die Frage, wie mit der z. Zt. unbesetzten halben Stelle der Wichernkirche umgegangen werden soll. Die weiter drastisch sinkenden Gemeindegliederzahlen fordern, dass die Gemeinden zukünftig viel stärker in gemeinsamen Räumen denken als in ihren eigenen Gemeindegrenzen. Unser KGR, der seit vielen Jahren Veränderungsprozesse mutig gestaltet, nimmt diese Aufgabe an.
Birgit Thomsen berichtete aus den drei Kitas unserer Gemeinde, die wir in den Kita-Verband eingebracht haben. Überall ist die Personalsituation seit Jahren angespannt und die Finanzierung durch die Stadt nicht auskömmlich. Gleichzeitig wurde deutlich, auf wie hohem Niveau, die inhaltliche Arbeit dennoch geleistet wird. Der KGR dankte den Mitarbeitenden dafür ausdrücklich! Es zeigt sich außerdem, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist, selbst wenn sich diese durch geringer werdende pastorale Ressourcen verändert. Das gelungene Jubiläum der Dreifaltigkeitskita ist dafür ein Beispiel. Und freuen können wir uns auch darüber, dass Kinder dieser Kita ausgewählt wurden, kleine Videos zum Thema „Glaube“ als Werbung für die Nacht der Kirchen aufzunehmen.
Einen weiteren Bericht gab Ariane Weber über die „Summer-School“ des Kirchenkreises, die sie auf eine Reise nach Amsterdam führte. Begeistert erzählte sie, wie lebendig und überzeugend fröhlich die lutherische Kirche mit weitaus geringeren Mitteln als bei uns und sehr kleinen Gemeindegliederzahlen ihre Arbeit tut.
Der Öffentlichkeitsausschuss schlug ein neues Logo für die Kirchengemeinde vor. Der KGR beschloss die Einführung zum 1. Advent und dankte Leonie Modrow für die Entwicklung.
Die Gemeinde trat einer Dienstvereinbarung bei, die es ermöglicht, dass die bei uns beschäftigten Mitarbeitenden sich einen von uns bezuschussten „Wellpass“ kaufen können, der zahlreiche Sport- und Wellnessangebote beinhaltet. Festgelegt wurde, dass die Hälfte der Einnahmen des Hammer Weihnachtsmarktes erneut an den Verein Ecohope e. V. gehen soll für Gartenbauprojekte in Townships in Südafrika. Die andere Hälfte wird mit der katholischen Gemeinde für eigene Projekte geteilt, wir wollen unseren Anteil für die Außenanlagen des Gemeindehauses verwenden.
Schließlich konnte auf zahlreiche Veranstaltungen zurückgeblickt werden und andere wurden vorbereitet.